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Sammlung: Aischylos

Die Grabesspenderinnen Teil 2

o. J., Aischylos

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Erste Strophe

Orestes:
Vater, du armer Vater, was bringen dir, sagen dir kann ich,
Das tief reichte zu dir hinab, wo du in Grabes Nacht ruhst?
Gleich wechseln sich Licht und Nacht; also erschall zugleich
Freude, Klage dir feierlich, Hort du in Atreus' Haus sonst!

Zweite Strophe

Chor:
O Kind, bewältigt
Wird des Toten Gedanke nicht durch den blendenden Zahn der Glut;
Spät einst zeigt er des Zorns Macht!
Und bejammert wird der Tote,
Und erkannt wird, der ihn totschlug;
Des Erzeugers Todesfluch will,
Der gerechte Zorn des Toten,
Sein Recht will er, empört verlangt er's!

Erste Gegenstrophe

Elektra:
Höre du, Vater, nun meinen Gram, meinen, den tränenreichen!
Die zwei Kinder an deinem Grab jammern den Klagegesang dir!
Schutzflehende müssen wir, landesverjagt, wir hier stehn!
Ist denn recht das? Und ist's nicht schlecht? Oder erliegt die Schuld nie?

Chorführerin:
Doch ein Gott kann einst dafür, wenn er will,
Euch froheres Lied noch zu singen verleihn,
Statt des Klagegesangs, den am Grab ihr weint,
In der Königsburg, in der Väter Palast,
Ein neues, ein freudiges Festlied!

Dritte Strophe

Orestes:
Wärst du vor Ilion
Unter lykischen Speeren,
Mein Vater, sterbend hingesunken,
Du hättest Ruhm deinem Haus gelassen,
Den Lebenspfad schön und gut vorgebahnt deinen Kindern;
Ein gehügeltes Grab ragte drüben am Seegestad dir,
Ehrte daheim die Deinen!

Zweite Gegenstrophe

Chor:
Der Freund bei Freunden
Lägest du, die im Heldenkampf fielen, unter der Erde noch
Ihr machtheiliger Führer,
Ein Gefährte du im Hades
Der gewaltgen Totenfürsten;
Denn hienieden warst du König,
In der Hand das höchste Los dir,
Der Macht menschengebietend Zepter!

Dritte Gegenstrophe

Elektra:
Nein, vor den Ilischen
Mauern mußtest du, Vater, nicht
Vom Speer gleich andrem Volk erschlagen,
Begraben nicht bei Skamanders Flut sein;
Nein, mußtest ehr die daheim, welche dich so erschlugen,
Von dem Tode gemäht, selber fern, in der Ferne hören,
Alle das Leid nicht leiden!

Chorführerin:
Was du sagst, Kind, kostbarer denn Gold,
Glückseliger ist's als seligstes Glück,
Hyperboräisches Glück; denn du klagest!
Doch der doppelten Geißel entsetzend Getös,
Schon nahet es sich;
Denn die Toten, sie sind ja zum Beistand nah,
Und der Lebenden Hände, sie sind nicht rein
Von verruchtester Schuld
Und der doppelten Schuld an den Kindern!

Vierte Strophe

Elektra:
Dringt mir das Wort doch ins Ohr
Scharf wie ein schneidender Pfeil!
Zeus! Zeus! der du empor ein spätstrafend Gericht des Schicksals
Der allfrevelnden, frechen Hand schickst,
Gleiches erfülle du unsern Eltern!

Fünfte Strophe

Chor:
Ein Festlied singen möcht ich einst, hell aufjubeln zum Schein der Fackeln
Über das Blut des Mannes,
Über das Blut des Weibes! Bergen wozu, wie die Hoffnung
Hoch fliegt! Treibt doch scharfwehender Zorn in schneller Fahrt,
In vorauseilender Hast
Gramempörter Haß mich fort!

Vierte Gegenstrophe

Orestes:
Trifft der gewaltige Gott
Einst sie mit flammender Hand,
Weh, weh, zerschmettert er sie, dann geschieht dem Lande das Seine;
Und Recht fleh ich für freches Unrecht!
Höret, ihr Unteren, mich zur Rache!

Chorführerin:
Und es ist ein Gesetz, daß sterbend der Strom
Des vergossenen Bluts Blut wieder verlangt,
Und es fordert, es schreit die Erinnys Tod
Für jeden, der je umkam, Unheil,
Das heraufführt anderes Unheil!

Sechste Strophe

Elektra:
Wo weilt nun ihr, der Nacht Gewalten, wo?
Schauet doch ihr, der Erschlagnen allmächtige Flüche!
Ihr sehet uns, letztes Reis des Atreusstammes,
Ohn Rat und Schutz, ehrentblößt
Und heimatlos! Zeus, wohin uns wenden?

Fünfte Gegenstrophe

Chor:
Emporkocht wieder mir des Herzens Blut, hör ich dich also jammern!
Jegliche Hoffnung flieht!
Es nachtet in meinem Busen, hör ich auf deine Klage!
Doch dann wieder scheucht sichrer Mut kühnen Blicks
Hinweg jeglichen Gram,
Daß ich es freundlich tagen seh!

Sechste Gegenstrophe

Orestes:
Welch Wort denn trifft's? Verzeihlich sei zumal,
Was wir geduldet von der, die geboren uns!
Doch nimmermehr lischt sich auch das andre fort –
Nein, gleich dem blutdürstgen Wolf,
Nie satt noch müd sei der Mutter mein Haß!

Siebente Strophe

Elektra:
Mit wildem Totschlag traf sie ihn, der kissischen
Blutlechzenden Waffendirne gleich;
Weitausgeschwungen im wilden Wechsel jagte sich
Hinabgeschmettert ihres Armes hastger Schlag
Hoch nieder, jäh herab!
Im Echo widerhallte
Mein jammerschlaggetroffen, mein unselig Haupt!

Achte Strophe

Weh dir, ruchloses Weib! Weh dir, Mutter!
Wie der Feind den Feind verscharrt,
Den König so, ungeehrt,
So sonder Wehklage hast
Du tränenlos deinen Herrn begraben!

Neunte Strophe

Orestes:
O nenne das Schmach und Schande. Weh mir!
Doch büßen soll meines Vaters Schmach sie!
Auf Gottes Kraft bau ich fest!
Auf meine Hand trau ich fest!
Erschlag ich sie, sterben will ich gern dann!

Neunte Gegenstrophe

Elektra:
Dann ward sein Leichnam, o denk, verstümmelt,
Begraben schmachvoll wie erschlagen!
Und schnöde List sann sie dir,
Ersann für dein Leben Tod!

Siebente Gegenstrophe

Des Vaters furchtbar schmacherfüllt Geschick weißest du,
Weißt deines Vaters schnöden Tod!
Mich selber schob man weg,
Unwürdig, schmachvoll, ehrentblößt;
Hinausgestoßen vom Palast wie ein reudger Hund,
Vergaß ich das Lachen, brach ich in bittre Tränen aus,
Froh, wenn ich verhehlte meines Grames nassen Blick!
Was du vernommen, Bruder, schreib es dir ins Herz,

Achte Gegenstrophe

Durchs Ohr bohre tief sich dieses Wort dir
Ein in des Herzens stillen Grund!
Das alles war wahrlich so!
Das andre frag deinen Zorn!
Du mußt mit furchtloser Kraft genaht sein!

Zehnte Strophe

Orestes:
Ich rufe dich, Vater, sei den Deinen nah!

Elektra:
Mit ruf ich dich, Vater, bitterweinend dich!

Chor:
Wir allzumal stimmen lauten Rufes ein!
Erhör uns, steig ans Licht empor,
Wider die Feinde hilf du!

Zehnte Gegenstrophe

Orestes:
So kämpfe Macht gegen Macht, Recht gegen Recht!

Elektra:
O Götter, jetzt endet unser Recht gerecht!

Chor:
Mich überströmt Zittern, hör ich euer Flehn!
Das Gottverhängte harret längst;
Flehet ihr drum, heraufsteigt's!

Elfte Strophe

O des verwandten Wehs!
O des verhängten Mordes schneidender blutger Mißlaut!
Weh, weh! Gräßliche Blutverwandtschaft!
Weh, weh! nimmergestillter Jammer!

Elfte Gegenstrophe

Rettung erscheint dem Haus
Nicht von Entfernten, nicht von Fremden, von ihnen selbst nur,
In bluttriefenden Haders Fortgang;
Und das sing ich den Göttern drunten!

Chorführerin:
Ihr drunten, vernehmt, ihr Selgen der Nacht,
Hört dieses Gebet! Beistand und Kraft
Schickt gnädig zum Siege den Kindern!

(Orestes und Elektra setzen sich auf die Stufen des Grabes)

Orestes:
Mein Vater, der du nicht königlichen Todes starbst,
Du gib die Herrschaft deines Hauses mir zurück!

Elektra:
Auch ich, o Vater, bete dies Gebet zu dir;
Du hilf mir, wenn ich Aigisthos' Los mit enden helf!

Orestes:
Es würden dann Festmahle von den Menschen dir
Geweiht; wenn aber nicht, so bleibst beim Totenfest
Von deines Landes Opferbrand du ungeehrt!

Elektra:
Und Spenden will ich dir von meinem Erbe dann
Bei meiner Hochzeit bringen aus dem Vaterhaus,
Will fromm vor allem andern schmücken dir das Grab!

Orestes:
O Gaia, send mir meinen Vater, den Kampf zu schaun!

Elektra:
O Persephassa, du gewähr uns frohen Sieg!

Orestes:
Gedenk des Bades, Vater, drin du umgebracht.

Elektra:
Gedenk des Garnes, drin du eingefangen wardst!

Orestes:
In eisenlose Banden, Vater, schlug man dich!

Elektra:
Schmachvoll in listig umgeschlungnem Prunkgewirk!

Orestes:
Wirst du nicht wach, o Vater, über solche Schmach?

Elektra:
Hebst nicht empor, mein Vater, dein geliebtes Haupt?

Orestes:
So send den Deinen Dike zur Mitkämpferin,
Laß zur Vergeltung jene büßen gleiches Leid,
Wenn du, der einst Bezwungne, wieder siegen willst!

Elektra:
Vernimm, o Vater, diesen meinen letzten Ruf!
Sieh deine Küchlein sitzen hier an deinem Grab!
Erbarme deines Mädchens, deines Sohnes dich;
Der Pelopiden edlen Stamm, vertilg ihn nicht!
Dann bist du nicht tot, ob du auch gestorben seist;
Den toten Vätern sind die Kinder rettender
Nachruhm; dem Kork gleich führen sie, des Fadens Zug
Aus tiefem Meergrund treu bewahrend, Garn und Netz.
Hör mich, um dich ja sag ich laut all meinen Gram,
Du rettest dich ja, wenn du ehrest dies Gebet! –
(Sie steht auf)
Und nun – denn reichlich spann ich meine Rede fort,
Das Grab zu ehren, das beweint sonst keiner hat –
Das andre magst du, da du im Geist gerüstet bist,
Zur Tat vollenden, magst versuchen deinen Gott!

Orestes:
Ich will's! Doch abwärts liegt es nicht zu fragen noch,
Weshalb die Spenden sie gesandt, um welches Wort
Sie spät geehrt hat dieses unsühnbare Weh;
Dem Toten, der das nimmer achtet, sendet sie
Den feigen Grabgruß; nicht zu deuten weiß ich dies
Geschenk, das weit bleibt hinter ihrer Freveltat.
Denn wer die Blutschuld auszusühnen alles auch
Hingösse, nutzlos ist die Müh; so ist's und gilt's.
Darum erzähl's auf meinen Wunsch, wenn du es weißt.

Chorführerin:
Ich weiß es, Kind, stand selbst dabei; von einem Traum,
Von nachtgestörten Grauenbildern aufgeschreckt,
Hat diese Spenden her das arge Weib gesandt.

Orestes:
Erfuhrt den Traum ihr, daß ihr ihn erzählen könnt?

Chor:
Sie sagt, ihr war's, als ob einen Drachen sie gebar.

Orestes:
Wie hat gewendet und geendet sich das Wort?

Chor:
Er wand sich einem Kind in seinen Windeln gleich.

Orestes:
Nach welcher Nahrung langte die junge Drachenbrut?

Chor:
Sie reichte selbst ihm ihre Brust, so träumte sie.

Orestes:
Ließ jenes Untier unverwundet ihre Brust?

Chor:
Nein, mit der Milch aussog es dickgeronnen Blut.

Orestes:
Nicht eitel Ding ist wahrlich eines Menschen Traum.

Chor:
Sie aber schrie hell vor Entsetzen auf im Schlaf;
Viel Fackelschein, erloschen mit der tiefen Nacht,
Erhellte schnell die Hallen für die Königin;
Dann sandte diese Trauerspenden sie zum Grab,
Wie sie gedachte, besten Schutz vor ihrer Angst.

Orestes:
Ich aber fleh dich, Erde, Vaters Gruft, dich an,
Ausgangentsprechend werde mir dies Traumgesicht;
Ich deut es wahrlich, daß es wohl eintreffen muß:
Denn wenn demselben Schoße jener Drach entsprang,
Aus dem ich selbst, in gleiche Windeln lag gehüllt,
Dieselbe Brust scharfleckend, die mich stillte, sog,
Der lieben Milch einmischte frischgeronnen Blut,
Sie selbst entsetzt vor solchem Weh aufjammerte,
Da muß sie furchtbar, wie sie die grause Brut gebar,
So auch den Tod erleiden; drachenwild empört
Will ich sie morden, wie der Traum ihr kundgetan.
Zum Wunderzeugen wähl ich dich für diesen Traum!

Chor:
Also gescheh's! Doch weiter sag uns Freunden nun,
Wen willst du mit dir tätig, wen du müßig sehn?

Orestes:
Ich sag es kurz euch: du, Elektra, gehst hinein,
Doch mußt du sehr verbergen diesen meinen Plan,
Daß, wie sie mit List umbrachten den erhabnen Mann,
Mit gleicher List sie durch dasselbe Todesnetz
Gefangen sterben, wie's der Seher Loxias
Gebot, der stets noch ohne Trug erfundene.
Gleich einem Fremdling und in vollem Reisezeug
Komm ich und Pylades an des hohen Hauses Tor
Als alter Gastfreund und des Hauses Waffenfreund;
Wir beide sprechen des Parnassos Sprache dann,
Der Phoker Mundart fremde Laute täuschend nach;
Doch wird der Torwart freundlich uns wohl eben nicht
Empfangen, weil das ganze Haus in Freveln rast;
So werden wir da warten, bis wir einen sehn,
Der dort vorbeigegangen kommt, und fragen ihn:
Was läßt Aigisthos vor der Tür den Flehenden
Ausschließen, da, anwesend selbst, er doch es weiß?
Wenn ich dann des Schloßtors Schwellen überschritten hab
Und jenen find auf meines Vaters teurem Thron,
Er dann herabsteigt, nah sich vor mein Angesicht
Hinstellt und spricht und, glaub mir, mich mit dem Blick verhöhnt –
Noch eh er fragt: "Von wannen, Fremdling, kommst du?" tot
Streck ich ihn nieder mit des Schwertes heißem Schlag.
So wird Erinnys, nie des Mordes noch verarmt,
Zum dritten Trunk dann trinken ungemischtes Blut!
Du aber, Schwester, wach im Hause mußt du sein,
Daß alles das mir gut zusammentreffen mag;
Auch euch ermahn und bitt ich, wahret euren Mund,
Schweigt, wo es not ist, sprechet, was sich ziemt und frommt!
Das andre laß ich diesem Gott befohlen sein,
Der diesen Blutkampf meines Schwertes mir gebeut.
(Orestes, Pylades und Elektra ab)

  • Text-Herkunft: Gemeinfrei
  • Text-ID 2578
  • Hinzugefügt am 06. Sep 2013 - 18:19 Uhr

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arm, vater, reichen, freude, gedanke

Einsteller: sophie-clark

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2 Kommentare

  1. sophie-clark

    Die Geschwister Elektra und Orestes finden einander wieder - und nehmen Rache.

    20. Okt 2015 - 06:49 Uhr

  2. sophie-clark

    Im nächsten Text:Orestes klopft an die Tür

    14. Sep 2016 - 15:34 Uhr

 

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